
Hunza & Gojal
Passu, Patundas und der Khunjerab-Pass
Oberes Hunza: gezackte Gipfel, zwei Gletscher zum Anfassen und die höchste asphaltierte Grenze der Welt auf 4.693 Metern.
Urheber: Musab243, CC BY-SA 4.0
- Dauer
- 8 Tage
- Schwierigkeit
- Einfach
- Höchster Punkt
- 4.693 m
- Beste Zeit
- Mai – Okt
- Budget vor Ort
- 35–60 € pro Tag
- Gruppengröße
- 2–10
Überblick
Das obere Tal
Wo Hunza sanft und grün ist, wird es oberhalb von Attabad karger und schroffer. Passu ist ein kleines Dorf zwischen zwei Gletschern, mit den Passu Cones dahinter: Felszacken, die aussehen, als hätte sie jemand für ein Plakat entworfen.
Der Reiz hier ist, wie unmittelbar alles ist. Der Gletscher liegt eine halbe Stunde vom Dorf entfernt. Man geht hin, steht am Eis, und niemand verlangt eine Eintrittskarte.
Patundas
Wenn du in dieser Woche eine anstrengende Sache machst, dann diese. Vierzehnhundert Höhenmeter an einem Tag auf eine Hochweide, von der man Passu- und Batura-Gletscher gleichzeitig überblickt. In den Alpen wäre dort eine Seilbahn. Hier ist eine Hirtenhütte.
Khunjerab
Der höchste asphaltierte Grenzübergang der Welt, 4.693 Meter. Man fährt hin, steht zwanzig Minuten im Wind, macht das obligatorische Foto am Grenzstein und fährt zurück. Es ist ein bisschen albern und trotzdem sehr eindrucksvoll, vor allem, weil man auf dem Weg Yaks und Murmeltiere sieht.
Wichtig: Ohne chinesisches Visum geht es nicht weiter. Das Tor ist das Ende der Reise.
Tag für Tag
1–2
Anreise nach Passu
Über Gilgit und Karimabad nach Passu im oberen Hunza-Tal, auf 2.500 m.
Tag 3
Passu-Gletscher
Kurze Wanderung zum Gletscherrand. Man steht direkt am Eis, ohne Ausrüstung, ohne Führung.
Tag 4
Hussaini-Brücke und Borith-See
Die Hängebrücke, dann weiter zum kleinen Salzsee mit Zugvögeln.
Tag 5
Patundas
Der lange Tag: etwa 1.400 Höhenmeter hinauf zur Hochweide zwischen Passu- und Batura-Gletscher. Von oben sieht man beide gleichzeitig.
Tag 6
Ruhetag in Passu
Nach Patundas gut investiert.
Tag 7
Khunjerab-Pass
Fahrt bis auf 4.693 m an die chinesische Grenze durch den Khunjerab-Nationalpark. Oben ist es kalt, windig und außergewöhnlich.
Tag 8
Rückreise
Zurück Richtung Gilgit.
Praktisches
- Genehmigungen
- Eintritt in den Khunjerab-Nationalpark wird an der Schranke bezahlt. Sonst nichts.
- Visum
- E-Visum. Achtung: Die Grenze selbst darf ohne China-Visum nicht überschritten werden. Man fährt bis zum Tor und wieder zurück.
- Akklimatisierung
- Passu liegt auf 2.500 m. Der Khunjerab-Pass wird per Auto erreicht, und 4.693 m ohne Akklimatisierung merkt man deutlich. Nicht rennen, viel trinken.
- Anreise
- Von Gilgit rund vier Stunden über den Karakoram Highway.



