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Beyond Pakistan
Blick über das Hunza-Tal vom Eagle’s Nest

Hunza & Gojal

Hunza im langsamen Tempo

Zehn Tage in einem Tal auf 2.500 Metern, mit Tagesspaziergängen, Aprikosengärten und zwei Festungen aus dem 8. Jahrhundert. Erholung, keine Leistung.

Urheber: Alllexxxis, CC BY-SA 4.0

Dauer
10 Tage
Schwierigkeit
Einfach
Höchster Punkt
2.900 m
Beste Zeit
Apr, Mai, Jun, Sep, Okt, Nov
Budget vor Ort
30–55 € pro Tag
Gruppengröße
2–10

Überblick

Warum das hier steht

Die Seite heißt „Wandern und Erholung“, und das hier ist die Erholung. Nicht jede Reise ins Karakorum muss ein Trek sein. Hunza ist ein bewohntes Hochtal mit Dörfern, Obstgärten und Bergen auf allen Seiten. Man kann dort zehn Tage sein, jeden Tag ein paar Stunden gehen und abends im selben Zimmer schlafen.

Was es wirklich kostet

Dreißig bis fünfundfünfzig Euro pro Tag, und das ist mit Zimmer, drei Mahlzeiten und lokalem Transport gerechnet. Ein einfaches Gästehaus in Karimabad kostet zehn bis zwanzig Euro die Nacht. Ein volles Essen liegt bei zwei bis vier Euro. Wer sparsam reist, kommt deutlich darunter.

Zum Vergleich: Eine Woche in einem Alpendorf mit Halbpension kostet oft mehr als drei Wochen hier.

Wie voll es ist

Hunza ist innerhalb Pakistans sehr beliebt, und in den Sommerferien ist auf der Straße viel los. Internationale Gäste sind trotzdem selten. Man merkt es daran, dass Leute einen ansprechen und sich freuen. Wer im April zur Aprikosenblüte oder im Oktober kommt, hat das Tal weitgehend für sich.

Die ehrliche Einschränkung

Der Karakoram Highway ist die einzige Verbindung, und er kann durch Erdrutsche tageweise blockiert sein. Plan Puffer ein, besonders vor dem Rückflug.

Tag für Tag

  1. 1–2

    Anreise nach Karimabad

    Flug nach Gilgit oder Fahrt über den Karakoram Highway. Ankommen, nichts vornehmen.

  2. Tag 3

    Karimabad zu Fuß

    Baltit Fort, die Altstadtgassen, der Basar. Ein Tag, der ohne Wecker auskommt.

  3. Tag 4

    Altit Fort und die Gärten

    Das ältere der beiden Forts, dazu der königliche Garten unten am Fluss.

  4. Tag 5

    Eagle’s Nest

    Kurzer Aufstieg nach Duikar für den Blick über das gesamte Tal: Rakaposhi, Ultar und Golden Peak auf einmal.

  5. Tag 6

    Ultar Meadows

    Halbtagestour zu den Sommerweiden hinter Karimabad. Etwa 700 Höhenmeter, gut machbar.

  6. Tag 7

    Attabad-See und Gulmit

    Der See, der 2010 durch einen Bergsturz entstand. Türkis, still und ein bisschen unheimlich.

  7. Tag 8

    Passu und die Hängebrücken

    Passu Cones, der Gletscher und die berühmte Hussaini-Hängebrücke, falls du Lust hast.

  8. Tag 9

    Freier Tag

    Nichts geplant. Das ist der Punkt der Reise.

  9. Tag 10

    Rückreise

    Zurück nach Gilgit oder Islamabad.

Praktisches

Genehmigungen
Keine. Hunza ist frei bereisbar.
Visum
E-Visum, Touristenvariante.
Akklimatisierung
2.500 m sind unproblematisch. Wer direkt aus Deutschland einfliegt, sollte den ersten Tag trotzdem ruhig angehen.
Anreise
Inlandsflug Islamabad–Gilgit (eine Stunde, wetterabhängig) oder zwei Tage über den Karakoram Highway.

Bilder

Gassen in Karimabad im Hunza-Tal
Gassen in Karimabad im Hunza-Tal · MhasanShaikh02, CC BY-SA 4.0
Das Baltit-Fort über Karimabad
Das Baltit-Fort über Karimabad · AZEEM SHERA, CC BY-SA 4.0
Das ältere Altit-Fort am Fluss
Das ältere Altit-Fort am Fluss · Harismoghal, CC BY-SA 4.0
Der türkise Attabad-See
Der türkise Attabad-See · Bilal Javed Awan, CC BY-SA 3.0
Rakaposhi über dem Hunza-Tal
Rakaposhi über dem Hunza-Tal · Wasif Mehmood Arain, CC BY-SA 4.0